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Neue Heizölbestimmungen – Was tun?

Ölheizung? – Was nun?

Am 23. Oktober 2019 wurden von der Bundesregierung neue Klimaschutzgesetzte beschlossen. Dies bedeutet für alle eine Einschränkung der Ölheizungen ab dem Jahr 2026.

Für Ölheizungen die vor 1991 eingebaut wurden bedeutet dies, dass sie bereits ab 2021 nicht mehr betrieben werden dürfen. Dies wird bislang in der EnEV geregelt. Für Ölheizungen die nach 1991 eingebaut wurden gilt jeweils der Ablauf der 30 Jahre.

Der Austausch durch eine neue Ölheizung – selbst in Verbindung mit erneuerbaren Energien – wird danach nur noch in Ausnahmefällen genehmigt. Voraussetzung dafür ist, dass der Einsatz von Gas oder Fernwärme in dem Gebäude nicht umsetzbar ist.

Eine weitere bedingte Ausnahme gibt es für Eigenheimbesitzer, welche vor dem Jahr 2002 in Ihre Immobilie eingezogen sind und diese nicht mehr als zwei Wohnparteien hat. Sollte der Hausbesitzer die Immobilie vermieten oder ein Eigentümerwechsel stattfinden greift diese Regelung nicht mehr. Die Ölheizung ist dann innerhalb von zwei Jahren auszutauschen.

Im Zuge des Klimaschutzprogrammes 2050 wird die CO² Steuer ab 2021 deutlich erhöht werden. Von bisher 10€ je Tonne erwartet uns 2021 eine Erhöhung auf 35€ und folglich eine jährliche Steigerung bis zum Erreichen der Höchstgrenze von 60€ je Tonne. Ab dem Jahr 2021 bedeutet dies für Heizöl eine Erhöhung von rund 11 Cent je Liter.

Sie haben einen ölbetriebenen Kachelofen als Hauptheizung? Was nun?

In den meisten Fällen ist eine Umstellung bzw. Austausch durch einen Gaskachelofeneinsatz problemlos möglich. Wichtig ist, dass ein Gasanschluss vorhanden ist. Es kann eine entsprechende Verbindungsleitung zum Kachelofen verlegt werden und an diesen ein Gaseinsatz angeschlossen. Weitere Vorteile des Austausches ist die Wartungsintensität. Diese ist bei Gas wesentlich geringer im Vergleich zum Heizöl. Desweiteren benötigen Sie keine platzintensive Lagerhaltung des Brennstoffes und es ist kein regelmäßiges Befüllen notwendig.

Aber auch für Eigenheimbesitzer ist die Anschaffung eines Holzkaminofens als Zusatzheizung bedenkenswert. Durch das Zuheizen mit Holz lässt sich der Energieverbrauch deutlich reduzieren und damit die Kosten für den Heizölverbrauch senken bzw. auf die Zukunft gesehen prozentual ausgleichen. Auch der Einsatz eines Ofen mit Wassertasche könnte in diesem Zuge für viele Attraktiv werden.

Das Heizen mit Holz ist CO² neutral, da bei dem Verbrennen gleich viel CO² freigesetzt werden wie bei einem natürlichen Verrottungsprozess des Baumes.

Tun Sie Ihrem Wohlbefinden und der Umwelt etwas Gutes und Heizen Sie mit Holz.

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